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Sonntag, 12. Oktober 2014

Buddhisten auf der Frankfurter Buchmesse 2014



Traudel Reiß und der neue Rat der Deutschen Buddhistischen Union haben beschlossen die langjährige Präsenz der Deutschen Buddhistischen Union auf der Frankfurter Buchmesse aufzugeben. In den vergangenen Jahren war die DBU immer mit 20 bis 30 buddhistischen Verlagen und einem kleinen, kostenlos verteilten Magazin auf der größten Buchmesse der Welt präsent.


Nun wurde, ohne vorab die Öffentlichkeit und die Mitarbeiter der DBU in Frankfurt zu informieren, diese Präsenz aufgegeben.

Im Jahr 2014 wurde nun der Buddhismus vor allem von Fo Guang Shan mit Buddhas Light Publishing sowie Soka Gakkei und "Happy Science" auf der Buchmesse sichtbar repräsentiert. Auch das unter der Schirmherrschaft von Dalai Lama und Lhoden Sherab Dagyab stehende Tibethaus Deutschland welches als DBU-Mitglied bisher die Präsenz der DBU auf der Messe immer tatkräftig unterstützt hat, ist auf der Frankfurter Buchmesse 2014 vertreten.

In der Halle 3.1 treffen sich jedes Jahr Verlage der Weltreligionen sowie Verlage, die vorwiegend spirituelle Druckwerke publizieren.

Von sonderbaren evangelikalen Gruppen aus den USA bis zur evangelischen und zur katholischen Kirche sind Christen in dieser Halle immer gut aufgestellt.
Auch muslimische Gruppen und Moscheevereine präsentieren den Koran sowie andere Druckwerke ihres Glaubens jedes Jahr in dieser Halle und auf weiteren Veranstaltungen der Buchmesse.

Oft, wenn auch nicht regelmäßig, präsentiert der Hindu Schankarar Sri Kamadchi Ampal Tempel e.V. sich und seinen Tempel in Hamm, der als der größte hinduistische Tempel auf dem europäischen Kontinent gilt.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Einst Esoteriker, heute aber auch noch:
Martin Kamphuis

Früher Buddhist und heute Christ? Nein, Esoteriker damals wie heute.

Die Katholiken in Frankfurt luden mich zu einer Veranstaltung mit Martin Kamphuis im Haus am Dom in Frankfurt am Main ein. Was ich zunächst als einfache Einladung zur Veranstaltung verstand, mündete letztlich auf einem Podium um ein Gegengewicht zu den Thesen von Martin Kamphuis zu sein.
Das Lesen des gleichnamigen Buches von Kamphuis hätte ich mir sparen können, weil er bei seiner Vorstellung in ca. 40 Minuten inhaltlich eine Kurzform dieses, seines Buches vortrug.

Hier die Geschichte: Ein junger, gut aussehender, Holländer machte sich vor Jahren auf die Reise aus dem kleinen flachen Holland in die große Welt mit Bergen und unterschiedlichen Kulturen. Er trampte und versuchte mit sparsamen Mitteln möglichst viel zu sehen und zu erfahren. Er machte, wie viele Jugendliche vor und nach ihm, Erfahrungen mit Drogen, Sexualität und Spiritualität, oder zumindest mit dem, was er für Spiritualität hielt. Gleich zu Anfang seines Buches und seines Vortrages fiel mir auf, dass er dem gleichen Irrtum unterlag wie viele "Suchende", mich eingeschlossen, schon vor ihm. Er hatte die, uns Europäern bzw. Westlern eigene materialistische Denkart beibehalten als er anfing zu versuchen, das was sich ihm anbot zu konsumieren.
Das bedeutet, er fing an zu sammeln und versuchte sich zu bereichern, indem er Spiritualität, und alles was damit zu tun hatte, konsumierte. Besuche bei Gurus, Lamas, sogar beim Dalai Lama wurden angesammelt neben Meditationen, Aufenthalten in Klöstern und Retreathütten, immer auf der Suche nach dem entscheidenden "Kick", auch Erleuchtung genannt, der sich aber leider nie einstellte, so sich aber auch nicht einstellen konnte, da es mehr das Resultat s/eines Konzeptes war als etwas, was man mal eben so bei einer Meditation, einem Retreat oder einem Vortrag mitnimmt.

Irgendwann begegnete ihm und seiner esoterisch ausgerichteten Freundin jemand, der sie zu einer christlichen Gemeinschaft mitnahm und sie beide "mit Jesus Christus bekannt machte". Auch hier konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich um ein neuerliches Fundstück bei der spirituellen Suche handelte. Martin Kamphuis war von Haus aus christlicherseits nicht vorbelastet und alles was ihm hier begegnete schien ihm mindestens genauso fremd und begehrenswert wie das, was er im Buddhismus zu sehen glaubte.

Das bestätigende verständnisvolle Nicken einer anwesenden evangelischen Theologin, als der Wohnort (Herborn) von Herrn Kamphuis erwähnt wurde, machte mich neugierig. Kurze Recherchen im Internet legten nahe, dass Martin Kamphuis zu einer evangelikalen Pfingstbewegung gehört. Einer seiner Freunde in Kanada behauptet, dass der Buddhismus eine "missionarische" Religion sein und ist wohl mittlerweile auch ein Christ wie Herr Kamhuis.
Ich erlebe in vielem, was Herr Kamphuis verkündet das Gegenteil. Unter anderem bin ich Buddhist, weil der Buddhismus niemand mit "Mission" belästigt und weil er, wenn er sich irgendwo verbreitet die bestehende Kultur bestehen lässt und nicht ausrottet, wie es im Christentum und im Islam üblich war und teilweise immer noch üblich ist. Deshalb ist mir auch die Verschwörungstheorie von Herrn Kamhuis nicht verständlich, wo er in das gleiche Horn bläst wie das sonderbare Ehepaar Trimondi, in dem er vor einer buddhistischen Weltverschwörung warnt.

Mein Resumé aus der Veranstaltung:
Was bewegt einen Mann, der lautere spirituelle Absichten hat und von seinem "Glauben" überzeugt ist, seine Religion anzupreisen, indem er eine andere Religion schlecht macht bzw. abwertet. Ist es nicht das positive Erleben der eigenen Religion, das überzeugen sollte? Zugegeben, es ist leichter den Leuten Angst vor dem Unbekannten zu machen und ihre Vorurteile zu schüren und zu bestätigen, als der xtausendste Christ zu sein, der von sich behauptet Jesus Christus, dem lieben Gott oder dem heiligen Geist begegnet zu sein.

Es gibt hunderte von Menschen in Deutschland, Holland und anderen Ländern nicht nur im Westen, die aus christlichen Zusammenhängen kommend, heute im Buddhismus zu Hause sind, keiner von ihnen kam bisher auf die Idee ein Buch mit dem Titel "Ich war Christ" zu verfassen, um damit für den Buddhismus zu werben.

Sonntag, 23. Juni 2013

Piraten aus Fulda und Hessen für Bundestag und Landtag

In Hessen finden im Jahr 2013 die Bundestags- und Landtagswahlen am gleichen Tag, dem 22. September, statt. Nachdem es mir aus gesundheitlichen Gründen, sowie einer überraschenden Änderung der Tagesordnung bei der Aufstellungsversammlung in Frankfurt, verwehrt war im Wahlkreis 182 (Frankfurt I) gegen Frau Erika Steinbach zu kandidieren, fasste ich den Entschluss, mich als Direktkandidat für den Bundestag im WK 174, Fulda zu bewerben.

Am Samstag den 21.06.2013 war es soweit: Die Mitglieder des Kreisverbandes Fulda der Piratenpartei wählten mich mit einer großen Mehrheit zum Direktkandidaten für den Bundestag in ihrem Wahlkreis.

Da ich Fulda noch aus den Zeiten des Ansichtskartensammlers und Erzbischhofs Johannes Dyba, dessen Seligsprechung zur Zeit gefordert wird, und dem CDU-Hardliner Alfred Dregger kenne, ist es für mich sehr spannend, in diesem politischen Umfeld zu kandidieren. Für den hessischen Landtag kandidieren Andreas Lindner und Andreas Heidenreich für die beiden Fulda zugehörigen Landtagswahlkreise.

Mit den Aktiven des Piraten-Kreisverbandes Fulda und des Piraten-Landesverbandes Hessen wird es sicher interessant sein und viel Freude machen anlässlich des Wahlkampfs politische Auseinandersetzungen mit den Dregger-Erben und anderen zu führen.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Gespräch mit dem Spiegel

Eine Frau vom Magazin Der Spiegel aus Berlin rief bei mir an und wollte mir ein paar Fragen stellen. Es ging um meine damalige Beteiligung bei der AG Schwup (Schwule, Päderasten und Transsexuelle bei den Grünen). Nach leidvoller Erfahrung mit dem Spiegel habe ich mir erlaubt, das Telefonat aufzuzeichnen, damit dokumentiert werden kann aus welchem Zusammenhang eventuell was gerissen und was weg gelassen wurde.

Nachdem ich mir die Aufnahme noch einmal angehört habe, konnte ich nichts finden, was skandalisierbar wäre. Aber der Spiegel ist ja erfinderisch. Die junge Frau versicherte mir, dass sie ganz neu beim Spiegel sei und alles ganz anders machen werde als ihr Kollegen.

Hier nun eine Zusammenfassung des Gesprächs:
Ziemlich zu Anfang gleich fragte die Dame mich nach meiner damaligen Beteiligung bei der oben genannten "Schwup". Ich habe klar gemacht, dass ich grundsätzlich gegen die Änderung und Erweiterung des Namens der ursprünglichen AG für Schwule bei den Grünen und Alternativen Listen war, ähnlich wie ich heute Unbehagen bei einer AG Queer empfinde, weil sich unter dem Begriff Queer ganz vieles sammeln lässt, zu dem ich als Schwuler Mann nichts sagen kann. Ich machte deutlich, dass die damalige Schwulenbewegung, an die sich die Pädosexuellen und die Transsexuellen später anhängten, nach der ersten Liberalisierung des §175 völlig naiv und unbelastet davon ausging, dass Sexualität ausschließlich mit Liebe zu tun hat. Auch machte ich deutlich, dass wir uns gegen jede Art von nicht einvernehmlicher Sexualität, also von sexuellem Missbrauch in jeder Form, schon damals stark positioniert hatten.

Dass die Missbrauchsfälle ausgerechnet in den Einrichtungen der Organisationen stattfanden, welche die gültigen moralischen Standards vorgaben und festlegten, wurde auch uns erst Jahre bzw. Jahrzehnte später bekannt. Letztlich konnte man den Eindruck gewinnen, dass gerade durch die Tabuisierung der Sexualität ein gewisser Schutz für die Täter in diesen Institutionen ausging. Dass sexueller Missbrauch ausgerechnet da statt findet, wo man schon ausserehelichen Geschlechtsverkehr geißelt, konnten auch wir uns nicht vorstellen.

Meine Beteiligung in der AG Schwup, zu deren Gründer die Journalistin mich zwischendurch machen wollte, ergab sich aus meiner Zuständigkeit in der Fraktion, das konnte ich ihr, so glaube ich, verständlich machen. Apropos Sachkompetenz: Dass der §175 vor 1969 beinhaltete, dass erwachsene Männer für einvernehmlichen Sex, der auf irgendeine Weise bekannt wurde (Offizialdelikt), bis zu 5 Jahre ins Gefängnis kommen konnten, war ihr zum Beispiel nicht bekannt. Auch dass die erste Veränderung des Gesetzes noch lange nicht das Ende dieses § war und die Streichung erst 1994 vorgenommen wurde, schien ihr unbekannt. Aber egal, wenn ein Gespräch wie dieses zur allgemeinen Aufklärung dient, dann ist mir das eine Freude.

Die Dame hatte Protokolle im grünen Gedächtnis der Heinrich Böll Stiftung gelesen, in denen ich vor allem von einem Herrn Ullmann (an den ich mich nicht mehr erinnern kann) kritisiert wurde, weil ich mich nach seinen Vorstellungen nicht ausreichend für Pädosexuelle einsetzte.

Als dann noch die Sprache auf Daniel Cohn-Bendit kam, war mir auch klar, welche Agenda da abgearbeitet wurde. Ich erklärte ihr, dass ich Daniel als aufrechten Heterosexuellen kenne, der zum Verdacht auf irgendwelche andere Neigungen nicht taugt. Ich hoffe mein Versuch, die von mir vermuteten Gepflogenheiten in einem damaligen antiautoritären Kindergarten zu erklären, ist richtig verstanden worden. Ich habe seit Jahrzehnten keinen Kontakt zu Daniel und ich habe sein Buch, in dem diese Geschichte steht, nie gelesen, auch habe ich nie einen antiautoritären Kindergarten von innen gesehen.

Von mir wurde noch am Rande erwähnt, dass die Schwulen damals nicht mit den Lesben zusammen arbeiteten, die sich damals noch mehr der Frauenbewegung anbiederten.
Auch das war ein Grund, weshalb uns realer sexueller Missbrauch kaum bekannt war. Auf eine unvoreingenommenen Wissenschaft diesbezüglich kann man leider zum Teil noch heute nicht zurück greifen. Das erste nennenswerte Buch zur Homosexualität erschien z.B. erst in den frühen 70er Jahren von Martin Dannecker, der Teil unserer Bewegung war, und Reimut Reiche.

Allgemeiner Anhang:

Die Personengruppe der Journalisten beherrscht den Umgang mit dem gesprochenen oder geschriebenen Wort – allerdings trägt sie keine Verantwortung für praktische Dinge (oder für die Folgen ihrer Handlungen). Ferner fehlen ihr Informationen aus erster Hand, wie man sie nur durch tatsächliche Erfahrung erwerben kann.
Der Ökonom und Politiker Joseph Schumpeter stellt die rhetorische Frage, ob es sich um Leute handele, „… die über alles reden, weil sie nichts verstehen?“ Aus Wikipedia


Montag, 16. Mai 2011

Wie ist die Welt?

Die Wissenschaft, ursprünglich einmal angetreten gegen kirchlichen Dogmatismus, ist längst selbst zu einem neuen Glaubenssystem verkommen, das von neuen Schriftgelehrten gepredigt und von weiten Teilen der Öffentlichkeit nachgebetet wird. - Bernd Senf

Es geht mir schon lange durch den Kopf und ich will es endlich einmal aufschreiben:
Was haben christliche Missionare aller Konfessionen, frühere Kolonialbeamte, Karl Marx, Jutta Ditfurth und andere Menschen, welche "Bescheid" wissen und meinen die Welt erklären zu können, gemeinsam?

Sie haben sich die Welt aus ihrer Tradition oder aus dem Resultat ihrer "einzig wahren" Erkenntnis zurecht gelegt. Sie legten/legen ihre Elle auf alles was existiert an und sie verurteilen gnadenlos alles was in dieses Maß nicht passt.
Andere Meinungen, andere Lebensentwürfe sind nicht akzeptabel und verdienen ewige Verdammnis, Bevormundung, zumindest aber heftige Kritik weil sie an der eigenen Lebens"wahrheit" gemessen werden und dort nicht passen.

Sicher besteht ein Unterschied, ob europäische Kolonialbeamte und Missionare den Eingeborenen ferner unterentwickelt geglaubter Länder ihre Nacktheit austreiben oder ob frühere oder neuzeitliche Linksintellektuelle ihre "neue Erkenntnis" als das Maß aller Dinge auf alles und jeden anlegen.
Der Geist dahinter, ist die mangelnde Akzeptanz gegenüber allem was abweicht von dem, was man für sich als richtig erkannt hat. Er ist identisch bei allen, wenn auch in seinen Erscheinungsformen höchst unterschiedlich, die sich ihre enge und vermeintlich universelle Ideologie aus ihrem geschlossenen Weltbild holen. Dieses ist meist nur ein Produkt ihrer Religion, Kultur oder ihrer mehr oder weniger selbst zurecht gemixten Philosophie.

Mittwoch, 26. August 2009

Sexueller Missbrauch - sexual abuse

So können Berichte über sexuellen Missbrauch aussehen. Die Namen sind austauschbar und die "Sekten" auch:

Der mutmaßliche Sektenführer S. muss sich wegen Kindesmissbrauch verantworten. Vor Gericht erklärte der 40-Jährige dezidiert, dass er sich nur für junge Männer interessiere - im Alter von 17 bis 20 Jahren.

München - "Ich habe keine Kinder missbraucht. Das versichere ich Ihnen", erklärte Esoteriker und mutmaßliche Sektenführer am Mittwoch. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 40-Jährigen vor, sich an Jungen und Mädchen vergangen zu haben. Insgesamt sei es zu über 100 Übergriffen gekommen. Laut Staatsanwaltschaft handelt es sich bei den mutmaßlichen Opfern meist um Kinder von Anhängern der Sekte. S. soll dabei ausgenutzt haben, dass diese ihn als Vaterfigur und Guru sahen. Teilweise habe er die Übergriffe als spirituelle Übungen erklärt.

Die Beschuldigungen gingen auf ein Komplott zurück, wehrte sich S. vor Gericht. In einer von seinem Verteidiger verlesenen Erklärung sprach er von einer Verschwörung gegen ihn. Geschäftspartner und ehemalige Vertraute hätten ihn aus Neid und Missgunst vernichten wollen.

Die ihm vorgeworfenen Handlungen bezeichnete der Angeklagte als "horrende Schweinereien". Mehrfach versicherte S. dass er Kinder liebe und die Kinder ihn liebten. Er selbst sagte, er sei homosexuell und interessiere sich, solange er denken könne, für junge Männer im Alter von "17, 18, 19, 20".

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass S. seit Jahren eine Gruppe von Anhängern um sich geschart hat, die ihn als Guru und geistigen Führer ansahen. Mit ihnen lebte er zusammen.

Hier geht es zum zugrunde liegenden Spiegel-Artikel!

Sonntag, 26. Juli 2009

Bald noch ein großes Rathaus in schwuler Hand?


Nach Berlin und Hamburg fällt nun wohl auch Köln bald in schwule Hände. Der CDU und der FDP Oberbürgermeister-Kandidat leben offen schwul und machen Wahlkampf auch in der schwulen Subkultur.

Ausführlicher Artikel in der Welt

Schwulsein bewahrt vor Torheit nicht und schwule Politiker machen nicht automatisch nur kluge Politik. Leider ist es auch bis heute noch nicht zur CDU und deren schwulen Kandidaten durchgedrungen, dass auch das Private politisch ist und dass es sowas wie schwule Politik gibt. Vielleicht lernen sie das irgend wann noch mal nachdem sie nun schamlos die von Liberalen und Linken erkämpften Freiräume besetzen.

Montag, 6. Juli 2009

Gericht in Indien "erlaubt" Homosexualität


Neu Delhi (AFP) — In einem historischen Urteil hat die indische Justiz ein seit der britischen Kolonialzeit geltendes Verbot von Homosexualität aufgehoben.

Das Hohe Gericht in Neu Delhi hat nun endlich nach jahrelanger Befassung mit dem geltenden Recht und der gelebten Realität in Indien und New Delhi die Bestimmung im indischen Strafrecht, die "widernatürlichen Geschlechtsverkehr" unter Strafe stellt, als das erkannt, was es ist: Diskriminierend und ein Verstoß gegen die Grundrechte.

Natürlich melden sich die Freunde des Mittelalters, und die, welche sich selbst zu Vertretern ihres Gottes bzw. ihrer Propheten ernannt haben, wieder zu Wort und wettern wie üblich gegen das, nun auch noch staatlicherseits erlaubte, "sündige" Treiben. Die Verlogenheit, Bigotterie und Doppelmoral der "alten" Moslems und Christen führt dazu, dass sie sich immer mehr in die Lächerlichkeit begeben. Selbstständig denkende Menschen werden sich diesen Predigern und ihrer abstrusen Moral, künftig auch in Indien, immer seltener ausliefern.

Sonntag, 22. März 2009

Gestatten, ich bin schwul


Bild links: Der sich offen zu seiner Homosexualität bekennende jüngste Bürgermeister in Bayern, Michael Adam.

Da ich mich vor vielen Jahren entschieden habe offen so zu leben wie ich bin, führte das auch dazu, dass ich mich auf allen gesellschaftlichen Ebenen als Homosexueller bekannte. Das bedeutete weder damals noch heute, dass ich eine pikante private Schweinerei präsentieren wollte. Vielmehr ist es, dass ich mir als Mann der Männer mag das erlauben will, was jeder Mensch der einen oder mehrere Menschen des anderen Geschlechts liebt, mit großer Selbstverständlichkeit immer wieder tut. Mit jedem "darf ich vorstellen: das ist meine Frau, das ist mein Mann, das ist mein Kind, das sind meine Kinder, Freund, Freundin etc." tut der gewöhnliche Heterosexuelle, allgemein akzeptiert und begrüßt, seine Heterosexualität kund. Dies ist sogar ziemlich einfach, weil von den Mitmenschen von vornherein jedem Mann und jeder Frau Heterosexualität unterstellt wird.

Heterosexualität wird auch erstmal jedem/r Homosexuellen unterstellt. Um klar zu stellen, das der Freund, den man vorstellt, nicht ein Skatbruder oder ein Team-Freund vom Fussballplatz ist, oder bei Frauen die Freundin nur eine Bekannte vom Kaffeekränzchen ist, sollte man zunächst mal klären um welche Art von Verhältnis es sich handelt. Dies ist man nicht nur seinem Gegenüber, sondern auch seinem/r Lebenspartner/in und sich selbst schuldig. Auch als "Single" ist es mitunter wichtig seine diesbezügliche Orientierung zu erwähnen, damit keine Missverständnisse entstehen können.

So kam es, dass ich zunächst meine Mutter als Jugendlicher mit meinem "So-sein" konfrontierte. Bei der Ausbildung und später bei der Arbeit führte "dieses Thema" mehrfach zu Jobverlusten. Mitte der siebziger Jahre bekannte ich in der Illustrierten "Stern" zusammen mit über 600 anderen Männern: "Ich bin schwul!".

Mein schwulenpolitischen Engagement bewahrte mich mit davor, mich irgendwelchen damals einigermaßen angesagten "K"-Gruppen anzuschließen. Diese erklärten das Thema zu einem "Nebenwiderspruch" der eines Tages gelöst wird, wenn der "Hauptwiderspruch" gelöst und aufgehoben worden ist. Als dann noch Berichte aus China kamen, in denen geschildert wurde, dass irgendwelche revolutionäre Volkstribunale lesbische Frauen zwangsverheiratet hatten, war mir restlos klar, das das mit mir nichts zu tun haben konnte. Als es zur Gründung der Grünen kam, bei welchen mir die angegangenen Themen Ökologie, Frieden und Gewaltfreiheit sehr zusagten und wo auch eine gewisse Aufgeschlossenheit dafür bestand, dass sich Schwule mit ihren politischen Anliegen einbrachten, war ich von Anfang an dabei.

Auch auf religiösem Gebiet begegnete mir in diesem Zusammenhang nicht viel Entgegenkommendes. Es kann davon ausgegangen werden, dass die heiligen Bücher gewisser Religionen fast immer von Vertretern der heterosexuellen Mehrheit geschrieben wurden. Auch wenn diese Propheten, Schriftgelehrten und anderen Schreiber sich als universelle Stimme Gottes empfanden, war aus ihrer begrenzten Sicht für Menschen mit einer starken Zuwendung zum eigenen Geschlecht kein Platz in ihrer "heiligen" Schrift oder gar in ihrem gelobten Land.

So kam ich, in für mich logischer und konsequenter Folge, unter anderem auch aus diesen Gründen zum Buddhismus. Hier waren die Meinungen von Menschen eben nur Meinungen, mehr nicht. Filtert man Kulturelles und Persönliches der Meinungsträger heraus, dann bleibt an Schwulenfeindlichem und Homophobie im Buddhismus nichts übrig. Selbst der Dalai Lama musste auf Nachfragen, von Schwulenaktivisten aus den USA, ob der Buddha sich jemals ablehnend über Homosexualität geäußert hat, mit "I don't know" antworten.

Freitag, 13. Februar 2009

Ich hatte einen Vater, den viele möchten...



In meiner Kindheit hörten meine Schwester und ich gerne zusammen mit unserem Vater die Lieder der "Münchner bzw. Schwabinger Gisela". Diese wurden durch Antrag der katholischen Kirche auf den Index gesetzt. Gerade aus diesem Grund hielt mein Vater die Lieder für pädagogisch besonders wertvoll. Die "frivolen" Texte wurden von ihm für die Aufklärung, auch über Doppelmoral, genutzt.

Noch heute kenne ich die meisten Passagen folgenden Liedes auswendig:


Der Novak

Ich habe einen Mann, den viele möchten
der immer mich bewahrt vor allem schlechten
ein jeder kennt ihn – Novak ist sein Name
ihm dank ich es, dass heut‘ ich eine Dame
ob angezogen oder als ein Nackter
der Novak hat am ganzen Leib Charakter
Ich hätt schon längst ein böses End genommen

Aber der Novak läßt mich nicht verkommen

Ich hätt‘ an vielen Dingen mein Vergnügen
Ich möcht’ so gerne in der Gosse liegen
Ich möchte einmal sinnlos mich besaufen
Ich möchte mit einem Freudenmädchen raufen
Ich möchte einmal Männer toll verbrauchen
Ich möchte statt Memphis Marihuana rauchen
Ich hätt auch längst schon Morphium genommen

Aber der Novak läßt mich nicht verkommen

Ich möchte einmal bei Vollmond ein Vampir sein
Ich möchte Geliebte von einem Fakir sein
Damit mich, wenn ich lieg ohne Matratzen
von hinten noch die Nagelspitzen kratzen
Ich möchte Austern mit der Schale essen
Ich möchte mit einem Walfisch mich vergessen
Ich hab mir das schon alles vorgenommen

Aber der Novak läßt mich nicht verkommen

Der Novak ist zwar einerseits ein Segen
Doch andererseits läßt er mich nicht bewegen
Da stand ein Inserat in einer Zeitung
Es sucht von einem Nachtlokal die Leitung
Ein junges Mädchen brav mit nettem Wesen
Das nackert tanzt vor Negern und Chinesen
Den Posten hätt sofort ich angenommen

Aber der Novak läßt mich nicht verkommen

Montag, 9. Februar 2009

Heterosexualität ist heilbar! Ignoranz auch?

Wieder und wieder bekommen die Schwulen und Lesben die Botschaft von den Vertretern Gottes auf Erden gesteckt, dass sie krank sind und dass man Mitleid mit ihnen hat, aber man ihnen dennoch nicht erlauben kann ihre sexuelle Neigung auszuleben, weil Sünde. Aktuell hat sich der neue, bereits wieder verglühende, Stern am katholischen Himmel, der ehemals designierte Linzer Weihbischof Gerhard Wagner, entsprechend geäußert.


Ein Glück, dass ich Buddhist bin. Die Silas gelten für alle gleich. Es ist völlig egal mit welcher sexuellen Orientierung man sich mit ihnen beschäftigt. Besonders wichtig hierbei, die Silas sind keine Gebote, sondern Empfehlungen, sogenannte Tugendregeln. Für mich völlig unverständlich wie sich Menschen anmaßen können anderen in einem solchen Bereich Vorschriften zu machen. Noch unverständlicher wie sich aufgeklärte Menschen von solchen selbstherrlichen Verkündern verunsichern lassen können.

Sonntag, 1. Februar 2009

Sekten in Deutschland

Vor einigen Monaten gab es in der DBU eine Diskussion über Sekten, vor allem buddhistische Sekten und ob dieser Begriff eigentlich gut und angemessen ist. In einem von einer DBU-Arbeitsgemeinschaft (AG-Zukunft der DBU) zusammengestellten kleinen Redaktionsteam kam es auf Grundlage des Diskussionsergebnisses zu folgender "Orientierungshilfe" zum Thema heilsame und unheilsame Strukturen in Gruppen. Der Begriff Sekten wurde bewusst vermieden und es wurde versucht sich grundsätzlicher und neutral mit dem Thema zu befassen.

Anlass für die Debatte in der DBU waren zwei Aussteiger bei einer buddhistischen Sekte in Berlin, welche es der DBU zu Recht nicht erlauben wollten, das Problem still auszusitzen, sondern ein Engagement des Dachverbandes einforderten.
Einer der beiden Aussteiger, ein junger Mönch, richtete später eine bemerkenswerte Homepage zum Thema Buddhistische Sekten ein.

Nun sind Sekten, wie ich sie verstehe, nicht nur ein buddhistisches, ja noch nicht einmal ein ausschließlich religiöses Problem. Alle Organisationen, egal ob politisch oder religiös motiviert, die sich auf Menschenfang begeben und Leute suchen, die beeinfluss- und manipulierbar sind, sind ein vergleichbares Problem.

Irgendjemand behauptet die Veden, die Bibel, den Koran oder die Schriften von Karl Marx besonders gut verstanden zu haben, blendet Menschen mit seinem vorgeblichen Wissen und seinem angeblichen Auftrag zur Mission. Viele suchen einen Halt im Leben und folgen je nach Neigung, einem dieser Verkünder reiner Lehre und einziger Wahrheiten.

Sonntag, 25. Januar 2009

Interreligiöser Dialog (2)?


Neidisch, zumindest aber bewundernd, schauen die christlichen Konfessionen, auf die "Lichtgestalt" des Buddhismus, den Dalai Lama und auf die wachsende Sympathie die der Buddhismus in unseren Breiten erreicht. Anstatt sich aber zu fragen, was die Ursachen dafür sind und warum ihr System immer weniger geeignet scheint neue "Gläubige" anzuwerben, verharren sie allzu oft in veralteten Positionen und vermeintlich altbewährter Art mit fragwürdigen Missionsmethoden die das Schönreden der eignen Überzeugung und die Verächtlichmachung alles anderen beinhaltet.

Zwar wird christlicherseits immer wieder gerne zu interreligiösem Dialogen aufgerufen und man versucht sich gegenüber Andersdenkenden recht einfühlsam zu verhalten. Schaut man sich aber die christliche Realität weltweit an, dann fällt einem sogleich auf, wie weit der interreligiöse Anspruch von der religiösen Realität entfernt ist.

In einem vorhergehenden Beitrag habe ich bereits hinterfragt wie seriös christliche Berichterstattung ist und dabei ein paar Beispiele genannt, die berechtigte Zweifel an durchgehender und glaubhafter Seriosität aufkommen lassen.

Der Aufklärung sei dank sind die Christen nicht ganz so plump wie ihre mohammedanischen Kollegen, aber letztendlich mit der selben Intension: Man möchte die Menschen mit denen man zu tun hat zum "einzig richtigen Glauben" bringen. Man hört geduldig zu wenn die anderen von ihrer Religion und von ihrer Überzeugung reden, versucht attraktive Details in das eigene religiöse System zu integrieren. Wirkliche Mühe die Essenz dessen was den anderen bewegt zu verstehen gibt man sich aber nicht. So kommt es oft genug zu einer verchristlichten Interpretation buddhistischer Inhalte anstatt wirklich Raum zu lassen, dass etwas anderes, gar alternatives, sich darstellen kann.

Oder schauen wir uns den Umgang mit Nichtchristen, oder im christlichen Sinne Ungläubigen, in den Ländern an wo die Christen eine Mehrheit haben und die Politik bestimmen können. Bei der DBU und bei einzelnen Mitgliedern der DBU häufen sich die Klagen, dass Mitarbeiter in Kindergärten, Altenheimen und sonstigen christlich dominierten, wenngleich staatlich subventionierten, sozialen Einrichtungen, ihren Job nur behalten dürfen, wenn sie der jeweiligen Kirche beitreten. Meiner spontane Idee von der praktischen Umsetzung der Trennung von Kirche und Staat wurde von Rechtsanwalt Kaiser auf Nachfrage gleich ein Dämpfer verpasst. Kirchen in Deutschland sind "Tendenzbetriebe" und dürfen schon seit Konrad Adenauers Zeiten so verfahren und sie tun es mit aller Härte. Selbst geschiedene und wiederverheiratete Menschen trifft der christliche Bannstrahl mit Jobverlust und potentieller Arbeitslosigkeit, wieviel mehr trifft er konsequenter Weise Menschen, die sich dem Buddhismus oder anderer Überzeugung nahe fühlen.

In den Buddhistischen Ländern bringt man sich christlich gerne mit Wohltätigkeit ein. Vielen der Spender an Brot für die Welt und an Caritas ist gar nicht klar, dass die Verteilung der wohltätigen Spenden immer auch ganz eng mit einem Missionsauftrag verbunden ist. So fällt es den verarmten Menschen in Asien und den Opfern von Tsunamis und Hurrikans immer leichter an dieser Wohltätigkeit teilzuhaben, wenn sie denn in der richtigen Kirche getauft sind. Ist es auf diese oder andere Art gelungen einen Menschen zum Christen zu machen, dann wird dieser wiederum auf seine Freunde und Verwandten losgelassen. Denen werden dann Höllenqualen und möglicherweise andere Verdammnis, wie z.B. der Entzug weiterer humanitärer Hilfe, in Aussicht gestellt, wenn sie sich nicht taufen lassen und weiterhin in den Tempel oder die Pagode gehen. Dass dies zu Konflikten innerhalb von Familien und Sippen führt ist für mich verständlich, wird dann aber von den christlichen Missionaren als Christenverfolgung gedeutet und entsprechen nach Rom oder andere Zentralen gemeldet.

Donnerstag, 15. Januar 2009

Ist christliche Berichterstattung seriös?


Seit Monaten beobachte ich Berichte auf christlichen Portalen auf denen in alter christlicher Märtyrertradition von Christenverfolgung durch Buddhisten berichtet wird. Ja richtig, man glaubt es kaum, Buddhisten...

Hier ein Bericht aus Sri Lanka vom Sommer
Wie die Allianz-Mission aus Dietzhölztal in Mittelhessen mitteilte, wurde ein buddhistischer Mob in Colombo von einem Mönch dazu aufgestachelt einen evangelikalen Gebetsraum zu verwüsten. Auf Nachfrage konnte man mir keine genaueren Details nennen, weder den Namen des Mönchs noch der buddhistischen Gemeinde in Colombo zu der Mönch und Mob gehörten. Auch Presseberichte von vor Ort standen nicht zur Verfügung. Nunja, eine evangelikale Mission aus Dietzhölztal in Mittelhessen kann ja auch nicht alles wissen was so in der Welt passiert und nimmt dann halt auch gerne mal eine ungeprüfte Nachricht.

Im zweiten, davor liegenden, Fall ist der Absender der ungesicherten Nachricht aus Sri Lanka allerdings etwas bekannter! Radio Vatikan berichtet:
Sri Lanka: Christen bedroht
Als Quelle der Nachricht wurde eine Agentur "asianews" angegeben, die als italienischsprachige katholische Agentur nach nur wenig Recherche zu erkennen war. Mit folgendem Schreiben nach Rom bat ich um die Angabe weiterer Quellen:

Sehr geehrter Pater von G.....,

am 15. Oktober 2007 a.D. las ich in der Internetpräsenz des Radio Vatikan die folgende Meldung:

Zitat

Sri Lanka: Christen bedroht
Aus Angst vor Übergriffen extremistischer Buddhisten können rund 300 katholische Familien seit zehn Tagen nicht mehr die Messe feiern. Die Polizei musste die Messfeiern in der Kirche "Rosa Mistica" bei Crooswatta aus Sicherheitsgründen untersagen. Extremistische buddhistische Mönche und Laien hatten den Christen mit dem Verlust von "10 bis 15 Menschenleben" gedroht, sollten sie ihre Kirche fertig bauen. Die Gemeinde hat sich mittlerweile an ein Gericht gewandt.

(asianews 15.10.2007 so)

Zitat Ende

Wie ich bei meiner weiteren Recherche feststellen konnte, handelt es sich bei der angegebenen Quelle "asianews" um einen christlichen Nachrichtendienst.

Namens und im Auftrag der Deutschen Buddhistischen Union möchte ich Sie bitten weitere, möglichst neutrale, Quellen zu nennen, die diese Nachricht belegen können.

Mit freundlichen Grüßen

Herbert Rusche

für die Deutsche Buddhistische Union


Alles was auf mein, die Form wahrendes und höfliches, Schreiben (per Brief) zurück kam war:



From:
deutsch@vatiradio.va
vielen Dank für Ihre Mail! Wir haben in diesem Fall keine andere Quelle als asianews. Am besten wenden Sie sich direkt an die Agentur. Mit herzlichen Grüßen, Ihr Stefan K... von Radio Vatikan

Herrn K. erschien es also als ganz normaler Vorgang, dass die katholische Kirche sich selbst zitiert und der Verweis sich mit der Agentur in Verbindung zu setzen, setzte italienische Sprachkenntnisse meinerseits voraus und war wohl auch nicht so ernst gemeint.

Im dritten Fall kam noch rechtzeitig zum Weihnachtsfest 2008 eine weitere Märtyrergeschichte
diesmal aus Bangla Desh.
Auch hier war es die katholische Kirche, die auf einem frommen Portal in Österreich von drakonischen Maßnahmen buddhistsicher Laien und Mönche zur Zwangsrekonvertierung von Neukatholiken in Bangladesh zu berichten hatte.
Auf die Antwort auf folgendes Schreiben warte ich noch heute:

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrem Internetangebot war am 23.12. eine Meldung mit folgender Überschrift zu finden:

Bangladesh: Buddhistische Mönche zwingen Christen zur Rekonversion
Der Link zu diesem Bericht ist folgender:

http://www.kath.net/detail.php?id=21676

Da in Zusammenhang mit dem Artikel kein Quellennachweis zu finden ist, bitte ich Sie mir mitzuteilen, von welcher Agentur oder welcher sonstigen Quelle Sie diese Nachricht übernommen haben. Auch würden mich genauere Informationen über die in diesem Artikel erwähnten beteiligten Buddhisten und Christen (z.B. welche Pagode, welche Kirche an welchem Ort in Bangladesh etc.) interessieren.

Mit freundlichen Grüßen

Zusammen mit der Österreichischen Buddhistischen Religionsgemeinschaft, die ich von meinem Schreiben in Kenntnis gesetzt habe, warte ich nun auf eine Antwort. Erste Überlegungen ob eine strafbewährte Unterlassungserklärung in diesem Fall ein geeignets Mittel ist, gehen bereits durch unsere Köpfe.