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Donnerstag, 28. August 2014

Bericht über Hamas und Gaza im Morgenmagazin




Wahlplakat der Hamas. Auf ihm wird ein „Palästina von der See bis zum Fluss“ gefordert.
Was passiert dann nach der Vorstellung der Hamas mit Israel?
Die Antwort findet man in der Hamas-Charta...


Meine erste Tätigkeit heute war es, dem Morgenmagazin von ARD, so wie diversen Funkhäusern der ARD, ein Telefax zu schicken.

Telefax an ARD-Morgenmagazin am 28.08.2014 um 07:58 Uhr

Ihr Bericht über Hamas und Gaza

Liebes Morgenmagazin,
das erste, was ich heute Morgen gesehen habe, war Ihr Beirag zu Gaza und Hamas.
Mein Versuch bei Ihnen anzurufen war leider erfolglos, weshalb ich mich per Fax melde.

Warum bringen Sie einen einseitigen Bericht über die Jubelveranstaltung der Hamas und erwähnen mit keinem Wort die tausende von Raketen, welche die Hamas in den vergangenen Jahren auf Israel abgeschossen hat?
Warum erwähnen Sie mit keinem Wort die Kriegsverbrechen der Hamas, indem diese israelische Zivilisten beschießen und über Tunnel bewaffnete Kämpfer und Selbstmordattentäter nach Israel schleusen?
Warum lassen Sie die Hamas-Vertreter unkommentiert Statements abgeben in denen eindeutig das Existenzrecht Israels bestritten wird, ein "Marsch auf Jerusalem" angekündigt wird und in denen wahrheitswidrig behauptet wird, das Israel Gaza besetzt hält?
Warum erwähnen Sie nicht, dass die Hamas auch unter der eigenen Bevölkerung in Gaza Angst und Schrecken verbreitet, indem sei Raketen in Schulen und vermutlich auch in Moscheen und Krankenhäusern unterbringt um diese dann zu Hunderten aus bewohntem Gebiet abzuschießen womit sie die Gegenschläge der Israelis genau dort hin führen? Angst wird auch geschürt, indem Hamas Menschen vor Moscheen zur Abschreckung in aller Öffentlichkeit und ohne weiteres Verfahren hinrichtet, weil diese angeblich mit Israel zusammen gearbeitet haben.

Ich bin sicher niemand, der wegen jeder Kleinigkeit und jeder journalistischen Ungenauigkeit bei einem Sender anruft, aber das ging mir deutlich zu weit, dazu noch von einer "Anstalt des öffentlichen Rechts", welche der Wahrheit und Objektivität verpflichtet ist, wie man meinen sollte.

Kurz, ich bin verärgert, enttäuscht und erwarte anderes von ARD und Morgenmagazin.

Mit Grüßen

Herbert Rusche aus Frankfurt am Main

P.S. Erlaube mir noch den Link zur Hamas Charta in deutscher Sprache zu Ihrer gefälligen Kenntnis anzuhängen:

Hamas Charta in deutscher Sprache

sowie einen Artikel aus Wikipedia in dem unter anderem zu lesen ist: (Hamas ist) "eine Organisation, die den Staat Israel mit terroristischen Mitteln beseitigen und einen islamisch theokratischen Staat einrichten will" und welcher deutlich macht, warum es besonders peinlich ist, dass ausgerechnet deutsche Medien eine Gruppe bewerben, die den Tod aller Juden fordert, sowie den Holocaust leugnet (welches in Deutschland schwere Straftaten sind):

Wikipedia zu Hamas

Holocaustleugnung der Hamas

Freitag, 4. Mai 2012

Meine Nazis - 1.Teil

Mein Staunen ist immer wieder groß wenn ich von Neo-Nazis höre oder lese. Meine Erlebnisse mit "echten" Nazis waren so widerlich, grauenvoll, schmerzhaft und traumatisierend, dass es mir immer wieder ein Rätsel ist, wie diese armen Irren dazu kommen sich mit diese Ideologie zu identifizieren.

Das Jahr meiner Geburt war 1952, also sieben Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Was mir in den ersten 10 Jahren meines Lebens nicht bewusst war, auch nicht bewusst sein konnte: Ich, und alle anderen Kinder mit mir, waren damals von alten Nazis umgeben, die mehr oder weniger viel Kreide gefressen hatten um sich in der Nachkriegszeit, meist ohne bessere Einsicht, durchzumogeln.

Erst in den 60er Jahren bekam ich bei dem einen oder anderen von den alten Herren ein ungutes Gefühl, weil ich, im Gegensatz zu den meisten meiner gleichaltrigen Freunde, das Glück hatte, von einem für damalige Verhältnisse aufgeklärten und kritischen Vater erzogen zu werden.

"Meine" ersten Nazis:

- Der Lehrer. In der Zwergschule in dem Dorf in dem meine Familie lebte praktizierte der Hauptlehrer fast täglich Prügelstrafen. Vorwiegend die so genannten "Tatzen", waren an der Tagesordnung. Diese Strafen trafen vor allem die "faulen" Schüler. In diese Kategorie fiel man immer, wenn man nicht im Sinne des Lehrers funktionierte. Im Gemeinschaftskunde-Unterricht bekamen wir von verschiedenen Systemen zu hören in denen Menschen lebten. Da war z.B. der Kommunismus, der in unerträglicher Weise alle gleich machen wollte und nicht akzeptierte, dass Menschen unterschiedlich sind. Dann gab es die Demokratie, in der jeder reden konnte und in der man vor lauter diskutieren und besprechen mit allen Beteiligten nie zu einem Ergebnis kommt. Als letztes und klar überlegenes System wurde uns die Diktatur (mir ist nicht mehr gegenwärtig wie er es selbst genannt hat) vorgestellt. In diesem System führt eine Person und/oder eine Elite mit starker Hand das Volk zu seinem eigenen Besten. Wer diese Person ernennt oder diese Elite bestimmt, blieb im Dunkel. Ein Ergebnis dieses Unterrichtes war, dass die Deutschen eine "starke Hand" bräuchten, was ich als Zitat immer wieder zu hören bekam.

- Der Onkel. Der älteste Bruder meiner Mutter aus dem gleichen Dorf, erzählte immer mal wieder mit Begeisterung von der Nazi-Schulung für die Landjugend im Nachbardorf Mühlhausen, welche ihm zuteil wurde. Er hat später als "Landwirt" (Bauer durfte man nicht sagen) und "Herrenmensch" nach der Besetzung Polens enteignete Güter im Auftrag der Nazis verwaltet. Er war sehr autoritär und verprügelte regelmäßig und sehr ausgiebig meine beiden älteren Cousins. Diese Prügelstrafe hatte nichts mit der Ohrfeige oder dem Klaps auf den Po zu tun, welches man heute als körperliche Züchtigung sehen würde. Mit Lust und Ausdauer konnte er eine Prügelorgie auch mal bis zu 15 bis 20 Minuten pro Kind ausdehnen, meist benutzte er dazu einen Stock. Es war wohl der Respekt vor meinem Vater, der ihn hinderte auch mich oder meine Schwester dieser Folter zu unterziehen.
Ein Kinderbuch, an das ich mich erinnere und das meine Cousins in den 50er Jahren zu lesen hatten, handelte von essbaren und giftigen Pilzen als Vergleich zu "guten" Menschen und Juden. Dass dieser Mann ein Mitglied des dörflichen Kirchengemeinderates sein konnte, war einer der Gründe für mich, mit 17 Jahren gleich wieder aus der Kirche auszutreten.

- Ein weiterer Lehrer. Ihn hatte ich während meiner Schulzeit in Wiesloch, dem nächst größeren Ort. Sein Name war Ulrich, er war CDU-Stadtrat und sehr stolz darauf, dass sein bärtiger Vater kein Nazi, sondern in der Weimarer Zeit ein aktives Mitglied der Zentrumspartei war. Aus diesem Umstand erklärte er sich und seinen Vater zu Antifaschisten. Seine pädagogischen Methoden sind erwähnenswert: Ohrfeigen und Tritte waren auch ihm nicht fremd. Hatte einer der Schüler wiederholt seine Hausaufgaben nicht gemacht, dann musste die gesamte Klasse (23 Jungs und 6 Mädchen) eine Stunde länger da bleiben, mit der Bemerkung: "Ihr wisst ja bei wem ihr Euch zu bedanken habt"...

Freitag, 22. April 2011

Pierre Vogel und das Paradies in Frankfurt

Als ich vor einigen Tagen davon hörte, dass der Ex-Boxer, Islamist und Heuchler Pierre Vogel in Frankfurt "missionieren" wollte, hatte ich eigentlich vor, einen Infostand unter dem Thema "Alternativen zum Islamismus" anzumelden. Die Kürze der Zeit und erste Meldungen, dass Vogels Auftritt nicht erlaubt werden sollte, brachten mich von diesem Vorhaben ab.

Nun wollte ich wenigstens nachsehen, ob das Verbot durchgesetzt war oder ob dieser Herr Frankfurt islamisieren darf.

Kurz nach 18:00 Uhr traf ich mit einer burmesischen Freundin an der Hauptwache ein. Dort war, von Polizei eingekreist, ein Stand von Tierschützern, die wohl nichts mit Islam, außer vielleicht einer kritischen Haltung zu tierquälerischen Schächtung, zu tun hatten. Ein weiterer Stand mit Megaphon war, nach meiner Wahrnehmung, von Autonomen und Antifaschisten aufgebaut. Sie gaben einer Sprecherin des Rates der Ex-Muslime Gelegenheit zu berichten, was politischer Islam am Beispiel Iran vor allem für Frauen bedeutet.

Vereinzelt waren auch ziellos herum laufende Damen mit Kopftüchern und manche mit Teil- und Ganzverschleierung sowie Herrn mit Käppchen und Tropenanzügen zu sehen, die aber nicht als Gruppe auszumachen waren.

Einige junge Herren, die man gar nicht richtig zuordnen konnte, wurden von der Polizei gejagt, festgenommen und bekamen Platzverweis. Später hörte ich, das waren Rechte.

Kurz vor 19:00 Uhr wurde es an der Katharinenkirche lebhaft und ein ganzer Pulk bärtiger Herren mit Tropenanzügen und Pierre Vogel in ihrer Mitte eilten, die Hauptwache hinter sich lassend, zum Goetheplatz.

Hier stand ein Wagen mit Lautsprechern bereit für Vogel und seine Begleiter. Verschiedene Gruppen und Einzelpersonen wurden von der Polizei abgehalten, den Goetheplatz zu betreten. Ich hatte keine Probleme mit auf den Platz zu gehen und stand alsbald in einer Gruppe junger Männer vor dem Lautsprecherwagen. Pierre Vogel war nicht zu verstehen, er nuschelte und ich erlaubte mir den Zuruf "Sprich deutlich oder sei gleich ganz ruhig". Das rief, kaum hatte ich diesen Zwischenruf getan, einen zornigen Jüngling auf den Plan, der mir ohne Vorwarnung mit einem Sprung einen Tritt in den Bauch verpasste. Er war zu der Seite der Polizei von mehreren anderen Jugendlichen verdeckt, also nicht sichtbar. Nach dem Tritt wurde der junge Mann von mehreren seiner Freunde, welche vorher die Sicht der Polizei auf ihn verhindert hatten, festgehalten. Nun bekam ich von einem etwas älteren Jugendlichen den Rat: "Verschwinde hier! Wenn Du beschützt werden willst, dann geh rüber zur Polizei, die beschützen Dich. Hier beschützt Dich keiner!"

Das waren also die freundlichen Herren mit der Einladung zum Paradies. Während Vogel auf der Bühne seinen Freunden akustisch schwer zu verstehendes, durchmischt von Ruhrplatt und Arabisch vortrug, verließ ich den Platz, um die Andacht der islamistischen Adrenalinjunkies nicht weiter zu stören. Die einzig erlaubten Zwischenrufe auf dem Platz waren Allah Akbar.

Am Rande des Platzes sah ich dann eine Auseinandersetzung zwischen jugendlichen Vogeljüngern und einem Mann zwischen 40 und 45. Dem Mann wurde angedroht, dass man ihm die Brille abnehmen will, damit man ihn besser verprügeln könne. Als man die Polizei zu Hilfe gerufen hat, bestanden diese kleinen islamistischen Dumpfbacken darauf, das sowas (Brille abnehmen) zu sagen bzw. anzudrohen, zur "freien Meinungsäußerung" gehört.

Den Vortrag von Vogels "Überraschungsgast", der mittlerweile ausgewiesen wurde, und der vor allem dadurch bekannt ist, dass er die Hinrichtung für Homosexuelle fordert, habe ich dann nicht mehr mitbekommen, weil ich wichtigeres zu tun hatte.

Sonntag, 11. Januar 2009

Verblendung

Mir ist nicht klar, welche Art der Verblendung die Menschen befallen hat, für Organisationen auf die Straße zu gehen, die Zwietracht säen, die Morden und Krieg provozieren um ihre fragwürdigen Ziele zu erreichen.

Auch nach meiner Meinung ist Krieg kein adäquates Mittel der Völkerverständigung und ganz sicher hätte langfristig auch der israelischen Politik und Diplomatie Klügeres einfallen können.

Aber nun so zu tun als wenn "das Böse" nur und ausschließlich auf der israelischen Seite auszumachen wäre, ist völlig am Thema vorbei. Mich wundert schon seit vielen Monaten mit welcher Gleichmut, manchmal sogar mit stiller Sympathie, die Raketen der Hamas auf Israel hierzulande hingenommen wurden. Immer mehr fange ich an zu verstehen, wenn Menschen vom angeblich politisch korrekten Antisemitismus zu reden und schreiben anfangen. Es ist genau das, was sich einem aufdrängt, wenn ausgerechnet die Kinder und Enkel der Holocaust-Mörder zusammen mit Allahu akbar-Rufern auf die Straße gehen um Israel anzuprangern.

Beim denkenden und sensiblen Teil der Bevölkerung, erreichen sie mit diesen Aufmärschen nur das Gegenteil. Es ist mir heute noch peinlich wenn ich an meine jugendliche Demonstrationsbereitschaft denke, mit deren Hilfe Verbrecher wie Khomeini, Mugabe, Pol Pot und andere ins Amt geputscht wurden. Vielen von den jungen Demonstranten heute wird das in wenigen Jahren, so denke ich, genauso peinlich sein in ihrer Naivität und Leichtgläubigkeit für Verbrecherorganisationen wie Hammas demonstriert zu haben. Die paar Alten, die dort mitmarschieren und die ich noch aus den 70ern und 80ern kenne, werden es vermutlich in diesem Leben nicht mehr schaffen eine weitergehende Perspektive zu entwickeln als nur irgendwelchen altbekannten und wohlfeilen Parolen und Ansichten, hinter denen sich immer mehr Mörder und Geiselnehmer verschanzen, herzurennen.

Ist die Taktik der Hammas so schwer zu durchschauen, dass man nicht bemerkt, wie sie sich durch Sozialarbeit und milde Gaben bei der Bevölkerung einschleimen und dieselbe dann als Schutzschild und Geisel gegen die, durch sie provozierten, israelischen Gegenschläge zu benutzen? Diese Erkenntnis müsste doch einer/m deutschen Linksintellektuellen, über alle ideologischen Grenzen hinweg, gelingen, sollte man meinen.

Linke und Hamas marschieren