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Sonntag, 31. Mai 2009

Glauben oder Wissen?


Was mich bei der Christenheit und bei den Muselmännern und -frauen im religiösen Zusammenhang am meisten nervt, das ist, dass sie so tun als wenn sie Gott und seinen Sohn bzw. Allah und seinen Propheten persönlich kennen würden. Jeder von ihnen weiß genau was diese von ihnen und der Welt wollen und sie verbreiten es meist mit einer solchen Sicherheit und Selbstverständlichkeit, dass prompt auch viele darauf reinfallen und sich diesem Bekanntenkreis anschließen wollen.

Genau dieses Verhalten ist aber auch da zu beobachten, wo man sich für aufgeklärt und politisch für die "Gute Sache" engagiert hält. Hier sind es meist Selbstdarsteller, Menschen die sich gut verkaufen können. Auch bei Buddhisten äußert sich dieses Verhalten mitunter, vor allem im Bereich des Seminar- und Wellnessbuddhismus.

Schon Platon legte großen Wert auf die Unterscheidung zwischen Wissen und Glauben. Vermutlich gab es schon immer Menschen, die Gesetzestexte und blinden Glauben nachplapperten um andere zu ihrem Vorteil oder nach ihrem schlichten Vorstellungsvermögen zu instrumentalisierten.
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