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Freitag, 7. August 2009

Leserbrief an die Frankfurter Rundschau


Sehr geehrter Herr Ebert,

haben sie Buddhismus studiert? Haben Sie die vielen Quelltexte analysiert und die dazugehörigen über die Jahrhunderte entstandenen Kommentare gelesen? Ich nicht, bzw. nur zu einem sehr kleinen Teil.

Mit "Das war´s. Viel mehr kommt nicht" am Ende eines oberflächlichen Statements geben sie vor, ähnlich wie der weiter unten von Ihnen zitierte Herr Goldner, ein Experte zu sein.

Sie sind es nicht. Sie greifen nur in eine altbekannte journalistische Trickkiste:

Mit positiven Äußerungen bin ich nur einer von vielen. Tue ich so als wenn ich bescheid wüsste und geriere mich als Kritiker, kann ich mich von der Mehrheit abheben und Aufmerksamkeit bekommen.

Sie müssen sich noch nicht einmal ernsthaft mit Tibet und dem Buddhismus, oder gar mit Menschen- und Völkerrecht beschäftigen um sich und Ihren Artikel auf diese Weise wichtig zu machen.

Überlassen sie diese Nische doch Herrn Goldner und anderen, die damit schon, mangels guter Themen, ihr Geld verdienen müssen. Missbrauchen sie dazu nicht die Frankfurter Rundschau.

Mit freundlichen Grüßen

Herbert Rusche

Hier der Artikel "Erleuchtung trifft Commerz" zum Leserbrief

Schwarzmalerei soll erhellen
Link zu dem in den unten stehenden Kommentaren erwähnten FAZ-Artikel
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